Freitag, 1. September 2006

Ob es daran liegt, dass ich am Rhein lebe?

Ich hab den Eindruck, ich channel die Loreley im Moment.

Donnerstag, 13. Juli 2006

Urgs

Ich glaube ich vermisse Jemanden. Und ich weiß nicht genau wieso, weil eigentlich kenn ich ihn ja nicht und da ist ja nicht so viel. Vermiss ich jetzt die Aufmerksamkeit (nach einem Tag!?) oder ist es, dass ich an ihn denke, aber nichts von ihm höre (er ja aber auch nicht von mir) oder nur die Ablenkung ?
Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt und wie er ist, wenn ich wieder kommen.

Und wie unser Treffen wird.

Ohjehohjeh.

Mittwoch, 5. Juli 2006

Frau werden

Der Sommer entfaltet sich äußerst seltsam. Es ist so heiß, dass ich nicht schlafen kann und so habe ich mir schon viele Nächte um die Ohren gehauen. Gleichzeitig ess ich kaum noch was. Ich hab zwar manchmal Hunger oder Appetit, aber ich krieg nichts runter.

Ich bemühe mich wieder in Gleichklang zu kriegen, aber es ist so schwer im Moment. Ich habe es geschafft, ein wenig zu Arbeiten, ich schaffe es immer mal wieder aufzuräumen, aber ich bin nicht so, wie ich es gerne hätte.
Gestern habe ich mir die Haare wieder getönt. Irgendwas bräunlich-rotes - dunkel gefallle ich mir grundsätzlich besser, aber ideal ist die Farbe noch nicht.

Ich wander immer weiter von Martin fort und immer, wenn wir reden, ist er so vorsichtig und ezählt mir, wie toll ich sei und es ist einfach nur noch einengend. Ich fühle mich inzwischen fast, als hätte ich ihn betrogen. Als hätte ich etwas herbeigeführt, damit ich mich befreien kann - den ich fühle mich im Moment frei. Ich fühl michfast, als könnte ich jede Moment einfach abheben und weg sein. Ich glaube nicht, dass ich verschwinde, aber ich habe keine unsichtbaren Bänder, die mich halten.
Ich frage mich, ob es einfach daran liegt, dass ich mich mit aller Gewalt auf seine schlechten Eigenschaften konzentriert hab und deswegen jetzt soweit bin, oder ob ich mir sehr lange etwas vorgemacht habe und nicht so glücklich war, wie ich dachte, aber das erscheint mir fragwürdig.
Ich betrachte das Mädchen von damals anders, als mich heute. Ich bin noch die Gleiche und doch Jemand ganz anderes. Ich verhalte mich nicht viel anders, ich denke nicht anders und doch hat alles eine andere Qualität, Tiefe und Weite.
Es ist fast, als wäre ich leicht verschoben. Ein Schritt durch eien Türe, die sich geschlossen hat und ich kann nur noch nach vorne gehen.

Ich bin gleichzeitg schwächer und stärker. Ich weiß jetzt genau, dass ich alleine leben kann und es nicht nur ein überleben ist und trotzdem bin ich weniger... ich habe eine Instanz verloren, mit der ich mich immer abgesprochen habe, in all meinen Taten - aber im Moment schätze ich es, dass sie weggefallen ist.

Ich glaube, ich bin heute eine Frau. Und ich lebe mein Leben als solche, nicht mehr als Mädchen auf der Schwelle. Ich sehe in meinen gegenübern keine Jungen mehr, sondern Männer und meine Interessen und Meinungen haben etwas ernsthafteres, schärferes. Ich bin immer noch ich, immer noch albern und verspielt, immer noch süß und immer noch optimistisch-idealistisch, aber es hat auch ein leichter Anflug von Bitternis und Realismus einzugehalten... klingt das negativ? Ist es nicht. Bitter zu sein, ein wenig, ist nicht schlecht, es hat mehr Tiefe. Es verleiht den süssen Momenten mehr Glanz und das Wissen um Vergänglichkeit schenkt der Seele Melancholie, einen sanften Schmerz, der nur so viel weh tut, wie man es braucht, um inne zu halten und sich hinzugeben.

Ein anderer Aspekt sind natürlich die neuen Männer. Plötzlich kommen Dinge hinzu, an die ich nicht gedacht hätte und es erschreckt mich fast ein bisschen, schmeichelt mir und lässt meinen Puls sich beschleunigen. Ich entferne mich immer mehr vom Bild eines Helden, einem Prinz, zu einem Partner, neben dem ich auch alleine stehen kann, von dem ich keine Stütze brauche, sondern dem ich aufrecht entgegen treten kann. Ich verspreche mir im Moment keine Beziehung, aber gegen Nähe habe ich nichts einzuwenden.

Ich muss mich aber auf mich selber besinnen. Ich muss inne halten und mich nicht einfach von den Füßen reissen lassen, meine Entscheidungen betreffen jetzt nur noch mich, aber grade deswegen sollte ich genau wissen, was ich will und nur das tun, was ich mit mir vereinbaren kann.

Montag, 19. Juni 2006

I can't get no sleep

Heute Nacht hab ich entgültig nicht geschlafen. Ich schlaf einfach nicht ein. Entweder ich geh nicht früh genug ins Bett, oder ich wälze mich hin und her und versuche den Schalf zu finden. Mit Entspannungsübung geht es einigermassen, aber es ist einfach zu warm.
Heute Nacht um halb Vier hab ich dann beschlossen, heute durch zu machen, mit der Hoffnung, dass ich dann heute abend richtig müde bin, einiger Maßen früh ins Bett komm und morgen dann auch früher aufzustehen, um wieder einen verbnünftigen Rhytmus zu bekommen.
Dafür bin ich natürlich auch dementsprechend müde jetzt - bin jetzt etwa 24h am Stück wach. Naja, mit 16 hab ich das dauernd gemacht.

Ansonsten schwangt meine Stimmung zwischen "Ich bin so einsam" und "Yay! Single!". Trotzdem bring ich keine Power auf - ich vermute, es liegt am Wetter und daran, dass das was ich zu tun hab, nicht sonderlich attraktiv ist. Ausserdem wird das Fernweh immer stärker. Am liebsten würd ich einfach los gehen, irgendwo hin, wo ich viel Himmel sehen kann.

In letzter Zeit hab ich wieder viele "Fans" eingesammelt - alle möglichen Leute, die mir sagen, wie toll ich sei. Das ich lustig, interessant, intelligent, lieb und süß sei. Und doch ist da die zynische Stimme, die so langsam an Liebe und Glück zweifeln will. Mein Optimismus hat immer noch die Oberhand, aber er schluckt manchmal schon heftig und fühlt sich verfolgt.

Mittwoch, 17. Mai 2006

Konfusion und Verabeitung

Ich sollte nicht an einen gewissen Mann denken. Weil das 1.) zu früh und 2.) Blödsinn ist. Aber ich tus. Sehr, sehr krank.
Ich habe kein Bedürfnis, mit Martin zu sprechen... also nicht mit dem Jetzt-Martin. Mit dem Damals-Martin, ja. Aber der ist nicht mehr. Aber ich finde mich langsam damit ab. Mir gehts eigentlich wirklich gut.

Seitdem habe ich wieder ein viel besseres Verhältnis zu Niko. Was nicht an der Trennung liegt, sondern daran, dass wir wieder mehr für einander da waren. Das ist ein sehr schönes Gefühl. Mit Niko reden tut gut.

Ich hatte mit Martin manchmal das Gefühl, als würde ich auf "geborgte Zeit" leben. Ich habe immer gehofft, es würde nicht passieren, aber ich hab darauf gewartet, dass etwas passiert und es aus ist. Ein sehr trauriger Gedanke, denn die ZEit war so schön und er hatte wirklich ein Stück meiner Seele in seiner und ich ebenso.

Ich wünsche mir im Moment jemanden wie aus einem Bollywoodfilm, was auch sehr dämlich ist. Jemand, für den man alles ist. "Der Mensch ganz für mich alleine", wie CLAMP es in Chobits ausdrückt.
Ich möchte wieder dieses Gefühl habe, dass das Herz einen Schritt zur Seite macht und man atemlos ist... Ohne dass das Herz in ein schwarzes Loch zu sacken scheint. Eher wie ein Tanz über einen Abgrund, bei dem man fest gehalten wird und sich in das Risiko stürzt und alles einfach so schön ist.
Und ich möchte zui ihm aufschauen können.

Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Montag, 1. Mai 2006

Der erste Mai

Eigentlich ist Anfang Mai die Zeit Bella zu besuchen. Da sie jetzt in Berlin ist und ich meine nächste Zeit noch nicht geplant hab, weiß ich nicht, ob ich es schaffe, trotz Einladung. Aber schön wäre es. Soviel Tee wie ich will!

Ein Blick aus dem Fenster beruhigt mich: kein Maibaum. Seit ich in Bonn wohne stand jedes Jahr einer unter meinem Fenster - nie für mich, aber es tat mir um die armen Birken leid, jedes Mal.

Beltaine. Ja. Ich bin ja sowieso nicht unbedingt so eine Sabbat-Feierin, ich feier lieber nach anderen Rhytmen, aber dieses Jahr hatte ich gar kein Bedürfnis danach.
Mein erstes spirituelles Ziel ist es meine Frejya wieder zu finden. Ich weiß immer noch nicht, wie Sie mir abhanden gekommen ist, weil Sie früher einfach immer da war. Ich musste nur die Augen schliessen und habe ihre Umarmung gespürt. Ich hab mir überlegt, ob ich zu schwach für Sie geworden bin. Sie ist manchmal einfach so überwältigend und mitreissend und es ist fast unheimlich Ihre Leidenschaft zu erleben. Aber keine Göttin und kein Gott haben mich je so bewegt, berührt, bei keiner habe ich mich so zu Hause gefühlt.

Mein Mini-Göttinengeflüster, mit nur 30 Karten erstaunt mich im Moment. Ich kann keine Karte ziehen, wenn ich an meine ehemalige Beziehung denke. Ich kann Karten für mich oder für den Tag ziehen, aber nicht für uns.

Meine Karten waren Ix Chel - Kreativität und Nut - Mysterium und damit fühle ich mich sehr wohl. Die Tageskarte gestern war Isis - Mutterliebe, was fast ein Shock war, da gestern meine Eltern zu mir gekommen sind und meine Mutter mich gradezu überflutet hat. Aber ich hab noch nie so einen Zug zur Karte, fast elektrischen Stoß, gespürt.

Donnerstag, 27. April 2006

*von der Seele schreib*

Martin hat mich betrogen.
Ich mag die ganze Geschichte nicht schon wieder erzählen... .aber er hat mich belogen. Irgendwann hat er mir doch die Wahrheit gesagt - nachdem ich mehrmals gefragt habe, ob mit ihr nicht doch mehr als Freundschaft sei und er verneint hatte - und gesagt, er hätte jetzt alles gesagt. Bis er dann zwei Tage später gestanden hat, dass das auch gelogen war.

Ich fühl mich so leer. Mein Herz fühlt sich an wie grün und blau geschlagen.
Ich hasse es zu jammern, aber das ist, was im Moment meine Gednken beherrscht.

Ich will kein passives Opfer sein und ich hoffe, dass er irgendwann begreift, was er getan hat.

Aber..

-ich kann wieder (die alten) Sachen von Bon Jovi hören, ohne das er mekert
- ich brauch nit mehr vegetarisch essen, wenn ich keine Lust dazu hab
- ich geb kein Geld für Zugtickets mehr aus
- ich kann Kirschmarmelade kaufen, ohne das jemand mekert
- ich kann hohe Schuhe kaufen und anziehen
- ich kann die Filme, die ich sehen will auf Englisch gucken
- ich muss mir nie wieder was über Everquest anhören

und ich versuche, nicht daran zu denken, was ich nicht mehr kann.

Donnerstag, 20. April 2006

Gewöhnung

Ich denke, es liegt nur an der Gewöhnung, aber interessanterweise finde ich es hier recht schwer dahin zu gelangen wo ich hinmöchte.
Hinzu kommt, dass "bloggen" für mich fast ein rotes Tuch ist. Ich sehe eigentlich wenig Sinn darin, habe aber meinen LJ-account und schreibe da fleissig. Vielleicht weil nciht "blog" dran steht? Vielleich t, weil es mir da leichter fällt, die Einträge meiner "friends" zu lesen? Oder weil ich da schon Leute kenne?
Manchmal frage ich mich, was ein Blog bewirken soll. Dort sammel ich einfach, wie in einem Tagebuch, wies es mir ergangen ist oder rede über Bücher, Filme oder Musik. Ich fühle mich eingebunden und kann mich schnell austauschen. Hier erscheint es mir eher abgetrennt und einzelnd. Man findet bestimmt Leute, aber es scheint mit mehr Arbeit verbunden.

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